Fußbodenheizungs- Rohr

Das Fußbodenheizungsrohr


Bei den meisten FHB-Rohren aus *Vollkunststoff* handelt es sich um vernetztes Polyethylen,

für die es bei der Herstellung 3 verschiedene Verfahren gibt.

 

Die einzelnen Vernetzungsverfahren werden wie folgt bezeichnet :

 

PE-X(a) für das Vernetzungsverfahren nach Engel (auch peroxidische Vernetzung genannt)

PE-X(B) für das chemische Vernetzungsverfahren

PE-X(B/AL) für das strahlenvernetze Verfahren.

 

Die Bezeichnungen a,b,c beschreiben also das Fertigungsverfahren und sind keine Qualitätsbewertung.

 

In der FBH werden in aller Regel 2 Rohrarten PE-X(B) - und PE-X(B/AL)  eingesetzt.

 

Ohne zusätzliche Maßnahmen ist der Werkstoff PE nicht sauerstoffdicht, d.h. Stauerstoff ist in der Lage durch die Rohrwandung zu diffundieren, wird dann vom Heizungswasser aufgenommen und kann an anderen Bauteilen dann zu Korrosionen führen.

 

Deshalb haben alle qualitativ hochwertigen Rohre haben eine zusätzliche Sperrschicht die diese Sauerstoffaufnahme soweit unterbindet, dass die Rohre nach DIN 4726 aus sauerstoffdicht gelten, da nach Norm erst ab einer gewissen Menge an Sauerstoff im Heizungswasser mit *Schäden* zu rechnen ist.

 

Beim Verbundrohr besteht der Aufbau aus einen Kunststoffinliner - hier werden die unterschiedlichsten Verfahren eingesetzt - einer Haftvermittlerschicht, dem Alurohr, wieder einer Haftvermittlerschicht und einen Schutzmantel aus Kunststoff.

Hier haben wir es also mit einer Verbundkonstruktion zu tun, bei der jeder Schicht bewertet werden müsste.

 

Das Aluminiumrohr sorgt für absolute Sauerstoffdichtheit, da Metalle hier andere Eigenschaften haben als die Kunststoffe.

 




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